Herdenimmunität – hilft Impfen?


Für die Herdenimmunität ist es Voraussetzung, dass Geimpfte auf keinen Fall nach einem Kontakt die Erreger weitergeben. Genau das wird ja von den Gesundheits-behörden propagiert. Ungeimpfte schaden deshalb angeblich der Bevölkerung (Herde). Doch stimmt, diese zu Grunde liegende Annahme überhaupt, dass Geimpfte weder selber erkranken noch ansteckend sind?

Bei allen Impfungen gibt es sog. Impfversager, bei denen die Impfung nicht wirkt. Außerdem gibt es stumme Infektionen, bei denen der Geimpfte zwar nicht selber erkrankt, aber trotzdem die Erreger weitergeben kann.

Sowohl die stummen Infektionen als auch die Impfversager sind für die Herdenimmunität ein großes Problem, weil man dann nie sicher sein kann, ob und in welchem Ausmaß die Geimpften nicht doch ansteckend sind.

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Masern – geimpft und ansteckend

vollständig geimpft und trotzdem ansteckend

STIMMT DAS? Zwei Mal gegen Masern Geimpfte erkranken nach einem Masernkontakt nicht und sind auch nicht ansteckend?

Diese Sichtweise ist unzulässig vereinfacht.
Sie entspricht nicht den wissenschaftlichen Fakten.
Bei Geimpften lässt die Immunität mit der Zeit nach.
Die Immunität wird bei Ansteckung aufgefrischt.
Erneute Infektionen ohne und mit leichten Symptomen sind häufig.
Der Infizierte kann ansteckend sein, auch ohne Symptome.
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